Große Fortschritte für Elijah

Mai 2026

Elijah kam im Juni 2025 in unser Kinderheim. Trotz seines jungen Alters hatte er bereits schwere körperliche Misshandlungen erlebt, die deutliche Spuren hinterlassen hatten. Besonders schwere Verbrennungen an Armen, Händen, Rumpf und Gesäß sowie ein Oberarmbruch schränkten ihn in seiner Bewegung und Entwicklung stark ein.

Viele alltägliche Dinge wie Greifen, Essen oder Spielen waren für Elijah nur eingeschränkt möglich. Schnell wurde deutlich, dass er neben Schutz und Geborgenheit vor allem medizinische Versorgung, Therapie und intensive Betreuung benötigt, um sich gesund entwickeln zu können.

Heute macht Elijah Schritt für Schritt große Fortschritte. Durch die erfolgreiche Operation und regelmäßige Physiotherapie kann er seine Hände inzwischen deutlich besser öffnen und Gegenstände wie Stifte sicher greifen. Auch sprachlich entwickelt er sich sehr positiv und beginnt immer mehr mit den anderen Kindern zu kommunizieren.

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Mit seinem fröhlichen Wesen bringt Elijah viel Freude in den Alltag des Kinderheims. Besonders gerne spielt er Fußball mit den anderen Kindern. Außerdem liebt er Rollenspiele und untersucht mit einem Spielzeug-Stethoskop begeistert die „Herzschläge“ seiner Freunde. Seine Neugier und Offenheit zeigen jeden Tag aufs Neue, wie viel Potential in ihm steckt.

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Wir freuen uns sehr über seine Entwicklung und sind dankbar, dass wir Elijah auf seinem Weg begleiten dürfen.

Das war der April im Kinderheim

Mai 2026

Auch im April erlebten die Kinder im Kinderheim in Ho, Ghana viele bewegende, aber vor allem ermutigende Momente. Dank der kontinuierlichen Unterstützung unserer Förderer wachsen die Kinder weiterhin in einem sicheren Umfeld auf, besuchen die Schule und entwickeln Schritt für Schritt neue Perspektiven für ihre Zukunft.

Besonders erfreulich ist die insgesamt stabile gesundheitliche Situation der Kinder. Ein Kind erkrankte im April an einer schweren Mageninfektion. Dank schneller medizinischer Hilfe erholte sich das Kind jedoch gut und konnte inzwischen in den normalen Alltag zurückkehren.

Obwohl im April Schulferien waren, blieb der Alltag im Kinderheim von Lernen und gemeinsamer Förderung geprägt. Die Betreuer organisierten Nachhilfeeinheiten, Lernangebote und gemeinsame Filmnachmittage, damit die Kinder auch während der Ferien motiviert und geistig aktiv bleiben konnten.

Gleichzeitig stärkten zahlreiche Freizeitaktivitäten den Zusammenhalt der Kinder. Besonders beliebt waren Teamspiele, Musikspiele und kleine Wettbewerbe, bei denen viel gelacht wurde und die Kinder einfach Kind sein durften.

Ein besonders schönes Beispiel für positive Entwicklung ist Abraham. Nach seiner schulischen Ausbildung im Bereich Fahrzeugtechnik absolviert er inzwischen eine praktische Ausbildung in einer Autowerkstatt. Dort sammelt er wertvolle Erfahrungen und arbeitet Schritt für Schritt auf ein eigenständiges Leben hin. Seine Ausbilder beschreiben ihn als engagiert, lernbereit und zuverlässig.

Auch im Bereich Infrastruktur konnten wichtige Fortschritte erzielt werden. Die Dachsanierung des Kinderheims wurde erfolgreich abgeschlossen und zusätzlich neue Solaranlagen installiert. Dadurch verbessert sich die Sicherheit und Nachhaltigkeit der Einrichtung spürbar.

Weitere Reparaturen an den Deckenbereichen stehen jedoch noch aus.

Neben vielen positiven Entwicklungen gab es auch emotionale Momente: Drei Kinder konnten nach intensiver Betreuung wieder sicher mit ihren Familien zusammengeführt werden. Gleichzeitig wurde der kleine Elijah (1) aufgenommen, der von seiner Familie verlassen worden war und nun im Kinderheim Schutz und Fürsorge erhält.

Der Alltag im Kinderheim zeigt immer wieder, wie wichtig stabile Betreuung, Bildung, medizinische Versorgung und emotionale Unterstützung für die Kinder sind. Jeder einzelne Fortschritt wäre ohne die Unterstützung unserer Förderer nicht möglich. Dafür sind wir von Herzen dankbar.

Ein Schicksal, das uns tief bewegt

Mai 2026

Vor wenigen Tagen brachte die Polizei einen kleinen Jungen zu uns ins Kinderheim. Er wurde allein auf der Straße gefunden und offenbar ausgesetzt. Er ist etwa ein Jahr alt und trägt jetzt den Namen Divine, dem ihm der zuständige Sozialarbeiter gegeben hat.

 

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Als Divine zu uns kam, war er völlig verängstigt und erschöpft. Er verstand nicht, was gerade mit ihm geschieht. Solche Momente gehen auch an unserem Team nicht spurlos vorbei. Kein Kind sollte so etwas erleben müssen.

 

 

Doch leider sind solche Schicksale in Ghana keine Seltenheit. Immer wieder werden Kinder ausgesetzt, vernachlässigt oder geraten in akute Notlagen. Armut, familiäre Überforderung und fehlende soziale Absicherung führen dazu, dass viele Kinder keinen sicheren Ort haben, an dem sie geschützt aufwachsen können. Für unser Kinderheim gehören solche Einsätze traurigerweise zum Alltag.

Natürlich haben wir Divine sofort aufgenommen und uns um ihn gekümmert. Er bekam etwas zu essen, saubere Kleidung, medizinische Versorgung und vor allem ganz viel Nähe und Zuwendung. Gerade kleine Kinder brauchen in solchen Situationen besonders viel Wärme, Aufmerksamkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein. Langsam beginnt Divine nun, Vertrauen zu fassen und zur Ruhe zu kommen.

 

 

Damit wir Kindern wie Divine jederzeit helfen können, sind regelmäßige Spenden für unser Kinderheim so wichtig. Sie ermöglichen es uns, schnell zu handeln, wenn ein Kind dringend Schutz braucht. Sie schenken Nahrung, medizinische Versorgung, Kleidung, ein sicheres Zuhause und Menschen, die sich liebevoll kümmern.

Jedes Kind, das zu uns kommt, bringt seine eigene Geschichte mit. Und jedes dieser Kinder verdient die Chance auf eine bessere Zukunft.

Von Herzen danke an alle Unterstützer, die diese Arbeit möglich machen und Kindern wie Divine Hoffnung und Geborgenheit schenken.

Ein Feld voller Hoffnung

Mai 2026

Viele Menschen denken bei einem Kinderheim zuerst an Schlafplätze, Kleidung oder Schulmaterialien. Doch ein ganz großer Teil unserer täglichen Arbeit dreht sich um etwas viel Grundlegenderes: die Frage, wie wir jeden Tag genug Essen für alle Kinder sichern können.

Deshalb bauen wir z. B. direkt am Kinderheim selbst Mais an. Für unsere Kinder ist er ein wichtiger Bestandteil der täglichen Mahlzeiten. Die Ernte hilft uns dabei, Kosten zu sparen und gleichzeitig weniger abhängig von Lebensmittelspenden zu sein.

 

Da Mais nur einmal im Jahr geerntet wird, ist die Verarbeitung danach besonders wichtig. Auf dem Bild sieht man, wie der Mais gesiebt und für die Lagerung vorbereitet wird. Damit er über viele Monate haltbar bleibt, muss er immer wieder sorgfältig kontrolliert und bearbeitet werden. Hinter jedem Sack Mais steckt deshalb unglaublich viel Arbeit.

Solche Momente zeigen, dass es in unserem Kinderheim nicht nur um kurzfristige Hilfe geht. Es geht darum, Schritt für Schritt mehr Sicherheit und Stabilität für die Kinder aufzubauen. Jede erfolgreiche Ernte bedeutet ein Stück weniger Sorge darum, wie die nächste Mahlzeit finanziert werden kann.

Danke an alle Unterstützer, die solche nachhaltigen Entwicklungen möglich machen.

Alltag der trägt

Wie fühlt sich ein ganz normaler Tag im Kinderheim an?

März 2026

Am Morgen füllt sich der Hof langsam mit Leben. Schuluniformen werden gerichtet, es wird gelacht, gerufen, manchmal auch ein bisschen getrödelt. Es ist dieses ganz normale, leicht wuselige Miteinander, das zeigt, dass sich die Kinder hier zuhause fühlen.

Ein ruhiger und stabiler Alltag

Der Februar war insgesamt ein ruhiger und stabiler Monat. Die Kinder sind gesund, aktiv und mitten in ihrem Alltag.

Ein kurzer Moment der Sorge entstand, als Akua in der Schule erkrankte. Sie wurde schnell behandelt und ist inzwischen wieder vollständig genesen. Heute ist sie wieder mittendrin, spielt, lacht und bringt ihre Energie in die Gruppe ein.

Auch im März blieb die Situation stabil. Einzelne Kinder mussten medizinisch versorgt werden, etwa wegen Bauchschmerzen oder Augenproblemen, konnten jedoch schnell behandelt werden und sind auf dem Weg der Besserung.

Entwicklung, die sichtbar wird

Besonders schön ist es zu sehen, wie sich einzelne Kinder weiterentwickeln.

Abena hat vor einiger Zeit ihre Ausbildung abgeschlossen. Mit ihrer eigenen Nähmaschine setzt sie ihre Fähigkeiten nun praktisch um und näht Kleidung für andere Kinder im Heim. Man merkt sofort, wie stolz sie darauf ist, etwas Eigenes zu schaffen.

Gemeinschaft im Alltag

Nach der Schule gehört der Nachmittag den gemeinsamen Aktivitäten.

Seit Kurzem gibt es ein neues Volleyballfeld, das täglich genutzt wird. Es entstehen Teams, kleine Wettkämpfe, viel Bewegung und noch mehr Gemeinschaft.

Auch der Alltag selbst wird immer mehr zu einem Ort, an dem die Kinder Verantwortung übernehmen. Sie helfen bei Aufgaben, kümmern sich um ihre Wäsche und unterstützen sich gegenseitig. Ergänzt wird das durch regelmäßige Sporteinheiten, die Struktur und Ausgleich schaffen.

Zuhören, verstehen, stabilisieren

Neben all dem gibt es auch die leisen, wichtigen Gespräche.

Unsere Sozialarbeiterin nimmt sich regelmäßig Zeit für die Kinder und das Team. Es geht um Zuhören, um Orientierung und darum, Vertrauen aufzubauen. Gerade für Kinder mit schwierigen Erfahrungen ist diese Begleitung eine zentrale Grundlage für Stabilität.

Das gilt besonders für neu aufgenommene Kinder, die sich erst an ihre neue Umgebung gewöhnen müssen.

Neue Kinder und individuelle Wege

Im Februar haben wir sechs neue Kinder aufgenommen, darunter drei Geschwister, die zuvor keine sichere Umgebung hatten.

Auch im März kamen weitere Kinder bei uns an. Gleichzeitig konnten Kinder wieder in ihre Familien zurückkehren. Eine Rückführung gelang nach mehreren Monaten im Heim, eine andere bereits nach kurzer Zeit.

Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig individuelle Lösungen und kontinuierliche Begleitung sind.

Die Aufnahme neuer Kinder geschieht oft sehr kurzfristig. Wenn Kinder aus schwierigen oder gewalttätigen Situationen herausgeholt werden, müssen wir sofort handeln.

Für jedes neu aufgenommene Kind entstehen unmittelbar Kosten von etwa 400 Euro. Dazu gehören Kleidung, Matratze, Decke, Kissen und Hygieneartikel sowie erste medizinische und psychologische Versorgung.

Diese Prozesse laufen meist im Hintergrund ab, sind aber entscheidend, damit wir schnell, sicher und würdevoll helfen können.

Leben im Kinderheim heute

Aktuell leben 21 Kinder im Heim.
21 unterschiedliche Persönlichkeiten mit eigenen Geschichten und Bedürfnissen.

Verbesserungen im Umfeld

Auch hinter den Kulissen passiert viel.

In den letzten Wochen wurden Zäune und Spielbereiche instand gesetzt und neu gestrichen. Außerdem erhielten alle Gebäude des Kinderheims ein neues Dach.

Zusätzlich konnten fünf neue Solarlaternen installiert werden. Sie sorgen dafür, dass wichtige Bereiche auch nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet sind. Das erhöht die Sicherheit und erleichtert den Alltag.

Gleichzeitig sind sie unabhängig vom oft unzuverlässigen Stromnetz und helfen, Energiekosten zu reduzieren.

Ein weiteres Ziel ist es, das Kinderheim schrittweise plastikfrei zu gestalten.

Nachhaltige Projekte

Auch kleinere Projekte tragen zur Stabilität des Heims bei.

Die Fischzucht unterstützt die Versorgung der Kinder und schafft zusätzliche Einnahmen.

Besondere Momente

Ein besonderer Moment im Februar war der Besuch von Unterstützern vor Ort.

Die Kinder haben ein kulturelles Programm vorbereitet, mit Musik und Tanz. Es war ein lebendiger Ausdruck von dem, was hier entsteht. Selbstvertrauen, Freude und Gemeinschaft.

Warum das alles möglich ist

All das wird durch eure Unterstützung möglich.

Ihr tragt dazu bei, dass Kinder nicht nur versorgt werden, sondern sich entwickeln können. Dass sie zur Schule gehen, Freundschaften aufbauen und Schritt für Schritt ihren eigenen Weg finden.

Gerade eure regelmäßige Unterstützung hilft uns, in den entscheidenden Momenten sofort handeln zu können.

Danke

Danke, dass ihr diesen Weg mit uns geht und den Kindern konkrete Perspektiven schenkt.

 

Ein neuer Bus für das Kinderheim Ho

Große Freude im Kinderheim Ho: Dank der großzügigen Unterstützung unseres langjährigen Freundes und Förderers Schröder konnte ein neuer Kleinbus angeschafft werden! Der alte Bus war nicht mehr fahrtüchtig, sodass dringend eine zuverlässige Transportlösung für die Kinder benötigt wurde.

 

 

Am 21. Januar war es endlich so weit – der neue Toyota Hiace wurde geliefert und direkt in Betrieb genommen. Nun können die Kinder wieder sicher zur Schule, zu Arztbesuchen und Freizeitaktivitäten fahren. Auch das Kinderheim-Team profitiert, denn administrative Aufgaben und Einkäufe lassen sich jetzt deutlich effizienter erledigen.

 

Wir danken Atze Schröder von Herzen für seine Spende, die dieses wichtige Projekt möglich gemacht hat!