Über Bettina Landgrafe

Madamfo ist das ghanaische Wort für Freund.

Vor fast 20 Jahren kam Bettina Landgrafe nach Ghana. Sie ist examinierte Kinderkrankenschwester und versuchte die Not, durch die Mitarbeit in einer kleinen Buschklinik, zu lindern.

Ein Großteil der Bevölkerung lebt in großer Armut. An einfachen Lebensgrundlagen, wie zum Beispiel sauberem Trinkwasser, fehlt es vielen Bewohnern.

 

Das einzig verfügbare Trinkwasser für die Menschen in einem Dorf in der Volta Region.

Unsere Arbeitsweise ist einzigartig!

„Hilfe zur Selbsthilfe“ lautet unser Motto. Deshalb setzen wir alle Projekte Hand in Hand mit der Bevölkerung um. Wir schreiben den Menschen nichts vor, sondern finden gemeinsam vor Ort Lösungen.

Alle betroffenen Gruppen sind an der Entwicklung des Projektes beteiligt:

  1. Die Einwohner, als Zielgruppe, des Projektes;
  2. die Regierung, in Form von lokalen Entscheidungsträgern, wie Gemeinderat und Abgeordneten für die Region;
  3. und die Mitarbeiter von Madamfo Ghana, welche das Projekt dann in Zusammenarbeit mit den Einwohnern durchführen.

Nur auf diese Weise können die Projekte nach einiger Zeit auch ohne die Hilfe von Madamfo Ghana weiter bestehen und die Lebensqualität der Menschen dauerhaft verbessern.

Das Engagement, die Erfahrung und die Zuverlässigkeit unserer Mitarbeiter vor Ort, die mit der Sprache und dem kulturellen Hintergrund der Menschen vertraut sind, tragen maßgeblich zum Erfolg unserer Arbeit bei.

Da wir sowohl in Deutschland (Madamfo Ghana e.V.), als auch in Ghana (Madamfo Ghana Foundation) offiziell registriert sind, können wir als Rechtspartner der ghanaischen Regierung sowohl Personal, als auch andere Fördermittel, wie z.B. Land für unsere Projekte erhalten.

Dies macht uns extrem flexibel in der Interaktion mit den lokalen Behörden und es spart natürlich Spendengelder, denn es entfallen Folgekosten, wie z.B. Personalkosten für unsere Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser. Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe par excellence!

 

Directors Board Madamfo Ghana Foundation v-l.n.r.: Sunday Enock (Deputy Country Director – Ghana), Bettina Landgrafe (Gründerin, 1.Vorsitzende/Projektleitung), Victor K. Manu (Country Director – Ghana)

Über 80 Projekte konnten wir bereits realisieren, über eine Million Menschen durch unsere Aufklärungsprogramme erreichen, knapp 500 Jugendlichen eine Ausbildung oder ein Studium und unzähligen Menschen eine OP oder medizinische Behandlung ermöglichen.
1200 Kinder erhalten durch unser Schulspeisungsprogramm täglich ein warmes Mittagessen.
Ein Fond unterstützt gezielt behinderte Kinder und durch unsere Nothilfe-Projekte können wir in akuten Situationen Leben retten!

Mit unserem Wiederaufforstungsprogramm in Norden Ghanas schaffen wir Einkommen für die lokale Bevölkerung und setzen der Landflucht Hoffnung entgegen. Klimaschutz und Bildungsprogramme für über 15.000 Kinder runden das Projekt ab.

Für all dies sind wir überaus dankbar! Denn ohne die Hilfe der vielen Sponsoren, Spenderinnen und Spender wäre unsere Arbeit gar nicht möglich.

 

Testimonial von Familie Helmut und Christine Fischer
„Als begeisterte Afrika-Reisende wollten wir aktiv etwas für den Kontinent tun. Nach langer Recherche wie und mit wem wir dieses umsetzen könnten, stießen wir schließlich auf Madamfo Ghana e.V.. Hier wurden unsere Vorstellungen, wie Entwicklungshilfe geleistet werden sollte, erfüllt. 2016 konnten wir „unsere“ erste Schule in Brahoho einweihen. Inzwischen haben wir zusammen mit Freunden einen Brunnen, eine weitere Vorschule in Chichibon und in diesem Jahr mit 2 weiteren Sponsoren ein Sozialzentrum in Yamah eröffnen können. Die Arbeit, die Madamfo Ghana e.V. vor Ort leistet, ist großartig und wir konnten uns selbst schon zweimal vor Ort überzeugen, wie engagiert die Mitarbeiter sind und wie sehr die Hilfe von den Einheimischen geschätzt wird. Wir sind sehr froh zur Madamfo-Familie zu gehören und freuen uns auf weitere Projekte.“


Projektübersicht

Alle größeren Projekte von 2001 bis 2018